reflections

Oh, dieser Kerl...

... wie ich ihn doch hasse (ganz nach "Karats" Songpassage: Manchmal hasst man das, was man doch liebt)

Dabei ist im Grunde genommen gar nicht ER Schuld an dem ganzen Schlamassel, sondern - wie kann es auch anders sein - die Umstände, die Menschen, die Welt. ALLE, außer IHM (und natürlich mir)

Da lernt man jemanden kennen; einfach so. Aus heiterem Himmel. Ohne dass man ihn eigentlich hätte kennenlernen wollen. Und irgendwie ahnt man von Anfang an, dass etwas bereits vorprogrammiert ist. Dass irgend etwas geschieht, was nicht geschehen sollte.  Man fühlt sich, als liefe man ins Verderben. Aber je mehr man diese Erkenntnis erlangt, umso schneller läuft man. So, als könnte man es einfach nicht erwarten.

Und er? Er verhält sich typisch Mann. Er wandelt sich. Dreht sich um mindestens 180 Grad. Ein lächeln wird zur traurigen Mimik, Nähe wird eingetauscht durch Entfernung. Ja und Worte, Worte weichen einer stillen Stille, die stiller nicht sein könnte. Nur hin und wieder kommt ein Laut über seine Lippen.

Das alles wäre irgendwie noch ok. Wenn man wüsste, WARUM. Aber schweigen allein war noch nie eine Antwort (außer die unausgesprochene vllt). Obwohl man nicht weiß warum, weiß man es doch. Ich kenne die Antwort, lese sie zwischen den Zeilen. Aber es wäre so viel einfacher zu handeln, wenn seine Worte AUF den Zeilen stehen würden. 

Nein, das war gelogen. Es wäre nicht einfacher - es wäre "anders" aber mit Sicherheit nicht einfacher. 

Jeder rät mir, zu vergessen, aus dem Kopf zu schlagen. Finden aufbauende Worte, die in diesem Moment Trost spenden, stark machen. Aber ich selbst ahne im gleichen Augenblick, dass dieser Zustand nicht anhalten wird.

Ich stelle mich schützend wie eine Löwin vor ihn. Verteidige, kämpfe, verliere Kraft und raff mich doch immer wieder auf. Frauen sind nunmal das stärkere Geschlecht. Nennt mich eine Amazone (auch wegen der "Brust" )

Ja und Männer... Männer sind die, die alles immer so unglaublich kompliziert machen........

1 Kommentar 4.3.15 09:49, kommentieren

Unzufriedenheit

Vllt kennt das der/die Eine von Euch ja. Man ist unzufrieden mit sich - mit irgend etwas an sich. Sei es dem kleinen Zeh, dem Bauch, dem Po. Sei es die Aussprache des Dialektes oder gar der Klang der eigenen Stimme.

Mir geht es ähnlich!

- Mein kleiner Zeh ist ganz ok
- Der Bauch - Na gut; nach 3 Schwangerschaften muss man darüber jetzt nicht unbedingt diskutieren
- Mein Po ist, verzeiht mir bitte, TOLL
- Für meinen Dialekt kann ich nicht wirklich etwas (Zum Glück beherrsche ich ihn. Nicht auszudenken, wenn ich mich selbst nicht verstehen würde)
- Die Stimme - am Telefon, auf Videos, ein Graus.

ABER:
Die Oberweite!! Herrgott nochmal! Warum musste der liebe Herrgott denn ausgerechnet uns FRAUEN Brüste geben? Hätte er sich das nicht für die Männer aufheben können? Ich meine, ALLEN Männern - nicht nur den übergewichtigen bzw denen, die sich ihren Körper selbst andefinieren

Sicherlich: Frauen brauchen Brüste, um ihre Kinder zu ernähren. Aber dafür hätte es doch auch eine andere Vorrichtung getan? Irgend etwas, auf das Männer nicht ständig glotzen bzw. sich fragen, wo denn bei seinem Gegenüber dieser Teil des Körpers abgeblieben ist.

Mal ehrlich:  Welche Frau ist denn bei Aussagen wie "eine gute Handvoll ist genau richtig" zufrieden? Wir sagen doch auch nicht "Hey, nicht schlimm. Auf die Technik kommts an"

Und natürlich brauchen wir uns doch nicht darum zu kümmern, was andere sagen. Hauptsache ist, man fühlt sich selbst wohl. Schließlich sieht man sich ja nicht ständig selbst im Spiegel und aus der "Vogelperspektive" (wenn wir an uns herunter sehen) sehen sie ja noch einigermaßen annehmlich aus. 

Was also soll die ganze Aufregung um etwas, das eh kaum/nicht vorhanden ist? Nehmen wir doch einfach an, was wir haben (oder eben auch nicht). Oder noch besser: Nehmen wir es doch selbst in die Hand (schließlich ist es doch eine gute Hand voll) es zu ändern. 

 Abgesehen von all diesen Gedankengängen. Wie wichtig sind denn eigentlich Brüste? Hauptsache die Frau hat..... Charakter

26.2.15 14:52, kommentieren



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